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Buntes Treiben beim 1. Rostocker Ostseelandpokal (27.-29.05.2005)
Vom 27. - 29. Mai 2005 trafen sich im Ferienhof "Ostseeland"
bei Rostock an der Ostsee 5 Mannschaften zur Premiere des Freiluft-Mixed-Volleyball-Turnieres
um den "Rostocker Ostseelandpokal". Allerdings stand mehr
das fröhlich Miteinander und viel Spaß im Vordergrund
- und einen Ostseelandpokal gab es eigentlich auch nicht, worüber
aber keiner bei dem Wetter mit Sonne pur böse war.
Lagerleitung erfüllte wichtigste Aufgaben
Andreas war unser "Lagerleiter" und dafür zuständig,
dass sich auch alle in den Bungalows ordentlich benehmen, ihre Bettwäsche
bekamen und auch wieder abgaben. Außerdem war er Quelle der
so nötigen Getränke und desweiteren für die Einhaltung
der Nachtruhe ;-) verantwortlich (ab 05:00 Uhr morgens hatte jeder
im Bett zu sein!).
Anreise aus aller Welt - äh Bundesländern
Alle Mannschaten reisten am Freitag an. Schon am frühen Nachmittag
waren die Rudolstädter als erste da und glühten schon
mal in der prallen Sonne vor. Es folgten die Frankfurter und die
weitgereisten Neustädter (von der Weinstraße), begleitet
vom Münchener Peter, der bei uns ebend mal kurz - so zu sagen
um die Ecke - mit vorbei schaute. Unsere Spreewalder Freunde aus
Lübben kamen dann auch noch gerade rechtzeitig zum Abendbrot.
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Lagerfeuer und die "alten Geschichten"...
Der eine oder andere schaute nochmal ans Meer runter bevor sich dann
am Abend alle am Lagerfeuer einfanden. Das war eine schöne gesellige
Runde, wo ein jeder seine eigenen Mix- oder puren Getränke mitbrachte.
Hier wurden wieder 'ne Menge alte und neue Geschichten aufgewärmt
und ausgetauscht. Dazu wurden von Ferienhof auch Stöcke und Knüppelteig
bereitgestellt, so dass auch die Kinder ihren Spaß hatten.
Nachtgesang zur (fast) Mittsommernacht
Bei bestem lauen Abendwetter erlebten wir die erste von zwei fast
Mittsommernächten, denn 3 Wochen vor der Sommersonnenwende wurde
es gar nicht mehr so ganz stock dunkel. Einige zogen zum Nachtgesang
noch für 1-2 Stunden an den Strand, wärend die anderen das
Feuer noch mit 1-2 Paletten anheizten und zum Nachtmahl noch Würstchen
grillten.
Auslosung der Überlebenden...
Jedenfalls wurde es sehr spät bzw. früh und somit etwas
knapp für die Ausnüchterung. Das sorgte dann zumindestens
für einen volleyballtechnischen Ausfall (Hi Mario) am nächsten
Morgen. Um 9 Uhr war Treff auf dem Fußballfeld, auf dem wir
das Volleyballnetz aufbauten. Für die Spielleitung war Dörte
zuständig, die sich diesmal eine ganz untraditionelles System
einfielen ließ. Die Mannschaften wurden quer Beet gelost und
es ergaben sich die neuen Teams: Die Blumenkinder, die Sternchen,
die Schnecken, die Smilies und die Herzen. Eigens gebastelte Logos
(siehe oben), die jedem angeheftet wurden, erleichterten das Wiederfinden
der eigenen Mannschaft und förderten das Zusammengehörigkeitsgefühl...
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Volleyball unter tropischer Sonne
So wurde ein lockeres Turnier gespielt an dem wohl alle Spaß
hatten. Nur die Sonne machte Ernst und knalle schon zum Turnierauftakt
gnadenlos auf uns herunter. Die wenigen Plätze unter den Bäumen
waren so ständig vergeben und wer spielte, musste "braten".
Jedenfalls hinterließ der Tag bei vielen deutlich rötliche
Spuren. Gegen 15 Uhr waren die Spiele zu Ende und die meisten flüchteten
jetzt an den steinigen Strand vor Ort oder, wer es etwas angenehmen
haben wollte, an den Sandstrand Richtung Warnemünde. Die Lübbener
zog es gar nach Warnemünde zum Mexikaner um bei der "Happy
Hour" schon mal den einen oder anderen Drink zu nehmen.
Grillabend, Cuba Libre und Sekt von der Weinstraße
Zum Abendgrill waren dann alle wieder da und labten sich zunächst
an den Grillwürsten. Unser "Lagerleiter" organisierte
dann noch, dass wir auch noch Grillfleisch bekamen. So wurden alle
satt und hatten die richtige Grundlage, die kommende Nacht anzugehen.
Diese lief dann zunächst draußen an der Sitzecke mit Bier,
Cuba Libre und Wein an. Es wurden Geschichten und Witze - Ulli dabei
mit einem Soloauftritt (da war er noch wach) - zum Besten gegeben.
Als unsere Neustädter sich für das Wochenende bedankten
- als kleines Präsent überreichten sie uns eine Kiste Weinstraßensekt
-, schloss Andreas auch gleich die Siegerehrung an: "Ich freue
mich, dass ihr alle die Plätze 1...5 belegt habt." (Rede
ungekürzt) und gab den Abend zum Abfeiern frei.
Rücksicht auf ungeladene Gäste
Gegen 22 Uhr gab es, wie gestern, vom Ferienhofpersonal die Bitte,
unsere Feier doch etwas dezenter abzuhalten, damit die anderen Gäste
schlafen könnten. Andere Gäste!? - wir hatten doch niemand
anderen geladen! Um des nächtlichen Friedens Willen zogen wir
dann in den Essensaal um, wo wir machen konnten, was wir wollten und
die Wände für entsprechenden Schallschutz sorgten. Das war
gut so, denn so konnte Martin, unser Hobby-DJ, seine Musikanlage ruhig
etwas aufdrehen. Die kleinen technischen Probleme, die zu Musikpausen
führten, wurden souverän mit der Einnahme von allen möglichen
Getränken überbrückt. Nachdem die Sonne den ganzen
Tag über brannte, übernahmen wir das jetzt selber die Nacht
lang. |
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Kampf dem Alkohol (...und dem Schlaf!)
Der Großtisch, den wir zusammenrückten, sah so ziemlich
wie ein Schlachtfeld aus. Den Kampf gegen, oder mit dem Alkohol bestand
nicht jeder. So wurden wir in den frühen Morgenstunden durch
einen dumpfen Aufprall hochgeschreckt... ;-) Aber durch den schnellen
Einsatz der noch nicht am Boden liegenden konnte betreffende Person
- den Namen spar ich mir, den weiß so und so jeder - samt Stuhl
wieder auf die Beine und dann in seinen Bungalow gebracht werden.
Die letzte Aktion war so und so überflüssig, da jener keine
Viertelstunde später wieder an seinem angestammten Platz erschien.
Anscheinend schlief es sich besser am Tisch als im Bungalow!? ;-)

Die stummen Zeugen... |
Wir richteten uns nach der aufgehenden Sonne...
Die Party ging noch bis zur aufgehenden Sonne und die Verbliebenen
amüsierten sich so gut es ging, wobei diese oder jene Hemmschwelle
abgelegt wurde. Gegen halb 5 Uhr richteten die letzten den Speisesaal
wieder her, so dass 2 Stunden später auch wieder gefrühstückt
werden konnte. Gegen Fünf - also pünktlich zur offiziellen
Lagernachtruhe - fielen dann auch die letzten in die Kojen.
Abbaden und ab nach Hause...
Erstaunlich, dass zur Frühstückszeit überhaupt so viele
auf den Beinen waren. Einige verschliefen allerdings fast die Abreise
der Teams - Arne wurde doch einfach nicht von seinen Kindern geweckt!
Unsere Gästeteams wollten anscheinend alle noch ein Aufmunterungsbad
in der Ostsee nehmen, um dann die Orientierung gen Heimat wieder zu
finden. So wird es wohl gewesen sein. Und wie wir gehört haben,
habt ihr auch alle wieder nach Hause gefunden. |
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Das Ganze sollten wir wiederholen, oder?
Fazit: Sonne und Spaß pur waren das Motto - und es war auch
so! Wir haben viel gelacht und getrunken. Wer das Gästebuch in
den darauffolgenden Tagen gelesen hat, kann sich aus den Reaktionen
sein eigenes Bild machen. Die Veranstaltung sollte keine einmalige
gewesen sein. Wie, wo und wann ähnliches wieder stattfindet,
liegt an uns allen. Im letzten Jahr hatten wir eine schöne Spreewaldtour,
diesmal ein Sommerferienlager an der Ostsee und nächsten Jahr...?
Quelle: Arne
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