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06.11.2004 - Top-Stimmung beim XIII. Rostocker Rettungsringturnier
War das wieder ein Spaß! Unser XIII. Rettungsringturnier ist
anscheinend voll gelungen. Zu mindest schienen alle begeistert. Fast
3 Tage lang trafen sich wieder Volleyball- und Partyverrückte
in Rostock auf der "Likedeeler", um zusammen zu feiern und
auch ein bisschen Bälle zu pritschen. Na ja, es gab auch welche,
die hielten es anders herum. Aber Ausnahmen bestätigen ja die
Regel. Doch der Reihe nach.
Turnier erstmals international
Im Wesentlichen lief wieder alles an wie gewohnt. Vor dem Turnier
eine gelungene Generalprobe für das Abendprogramm. Schon waren
wir "einsatzbereit" für das 13. Turnier. Die meisten
Mannschaften, die im Vorjahr dabei waren, meldeten auch dieses Jahr
wieder rechtzeitig. So waren wir zunächst schon überbelegt
und verschickten gar keine Einladungen mehr. Zwei gesetzte Teams sagten
leider erst sehr kurzfristig ab, dafür war seit Langem mal wieder
eine, wenn auch kleine Vertretung (2 Mann), aus Osterode dabei. Und
dann gab es für uns ein Novum: Wir wurden erstmals international,
und zwar mit den "Schnüfflern" aus Salzburg.
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Kneipentour und"Schnüffler-Kräuter"
Wie gewohnt bezogen ab Freitagabend unsere auswärtigen Freunde
wieder Quartier auf der "Likedeeler": Die "Netzbären"
aus Lübben, die "Oderhähne" aus Frankfurt/O.,
die "Old Fritz Juniors" aus Potsdam, die "Panikstaffel"
aus Rudolstadt, das 2-Mann-Team aus Osterrode und, mit dem weitesten
Weg, die "Schnüffler" aus Salzburg. Hier geht unser
Dank an Andreas und Kerstin, die sich bereit erklärten, das anstrengende
(?) Freitagsprogramm - Einfall in die Rostocker Innenstadt, sprich
in Rostocks Kneipen - zu begleiten. Der Abend endete
so zunächst feuchtfröhlich im „Kranstöver“.
Doch unsere neuen Gäste waren schwer bewaffnet mit "Schnüffler-Kräuter"
und ließen abends nach der Ankunft auf dem Schiff keine Ruhe,
eher auch die anderen Teams ihre Füllung in der Kapitänskajüte
abbekommen hatten...
The Day after - aber sonst lief alles nach Plan
Das sah man dem Einen oder Anderen dann auch am nächsten Morgen
an. Besonders die "Delegation" aus Lübben sah gar nicht
gut aus, zu mindest teilweise (Hi Mareike!). Das tat aber letztlich
der Spielfreude keinen Abbruch. Zu den auswärtigen Teams gesellten
sich noch die Rostocker Eintracht, die "Toitenwinkler Zwerge"
und natürlich wir, die Turbos. Wir spielten wieder jeder gegen
jeden im Fair-Play-Modus (ohne Schiri). In den Spielpausen traf man
sich am Buffet, bei Kuchen und Bier. Vielen Dank, Conny, dass du allein
den Laden geschmissen hast! Ob die Unterstützung von Christin
hilfreich war, wissen wir nicht ;-). Außerdem bedanken wir uns
wieder bei der Rostocker Obst GmbH, die uns, wie in den letzten Jahren,
10 kg Äpfel sponsorte.
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Straffes Programm - doch alle hatten Spaß
Der Spiele starteten ab 10 Uhr und liefen streng nach Zeitplan. Trotzdem
kam keine Hektik auf. Auf Kosten des kürzteren Spielplanes kam
es schon mal vor, dass bis zu vier Spiele am Stück zu absolvieren
waren...ufffffz! Doch es haben alle überlebt. Unser 2-Mann-Team
aus Osterode füllten wir mit Turbos auf. Eine wieder oft gestellte
Frage: Wie ist der Spielstand?
Habt ihr keine Ergebnisse? Ja, hatten wir schon. Aber wer nun gewonnen
hatte und wer welchen Platz belegte, blieb bis zum Abend geheim. Gegen
16 Uhr war dann der sportliche Teil bereits beendet.
Der Braten riss wieder alle in seinen Bann
So nun konnte es richtig losgehen! Die restliche Zeit wurde - außer
Aufstylen für den Abend - u.a. in der Kapitänskajüte
verbracht. Dort gab es kein Entkommen vor dem Schnüffler-Kräuter.
Wer dort eintrat, war fällig ;-) Mann, war das Zeug scharf!!!
Nach und nach siedelten dann alle in den Partysaal um und unsere Fete
startete - wie immer von jubelnden Gegröle begleitet - mit dem
Einmarsch des Bratens. Der "Braten" war wieder ausgezeichnet
auf den Abend vorbereitet. Tolles Outfit, knusprig braun und - zum
Glück - mehrfach geklont! So konnte unsere hungrige Volleyballmeute
so richtig reinhauen. Auch das Fischbuffet war wieder ausgezeichnet
hergerichtet. Da war sicher wieder für jeden was dabei. Auch
wenn man sich jedes Jahr wiederholt: Vielen Dank an die Küche!
Es war wieder ein ganz tolles Buffet!
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Unsere Partygemeinde legte gleich richtig los
Nach den ersten Verdauungsschnäpplis ging’s dann gleich
auf der Tanzfläche weiter. Kaum hatte unser DJ Christian - er
gehört ja auch schon zum Inventar - die ersten Takte gespielt,
war es dort auch schon gerammelt voll. Wie es allerdings gleich zu
polonaiseartigen Erscheinungen kommen konnte - sonst erst bei entsprechendem
Pegel zu später Stunde üblich - bleibt uns selbst bis heute
ein Rätsel ;-) Die Stimmung war jedenfalls von Anfang an bestens
und sollte auch bis in die Nacht so bleiben. Es hat sich ja inzwischen
eine Top-Partygemeinschaft zusammen gefunden und unser neues Team
aus Salzburg passte dazu wie die Faust aufs Auge ;-) Als wären
sie schon immer dabei gewesen.
Turbos präsentierten Olympiaprogramm
Natürlich hatten wir uns wieder etwas zum Abend einfallen lassen.
So gegen halb 10 Uhr verzogen wir uns unauffällig und quälten
uns in die Kostüme. Diesmal stand Olympia für euch auf dem
Programm. Standesgemäß erfolgte der Einmarsch der teilnehmenden
Mannschaften mit Schilderträgern. Dann wurde die Olympiade für
eröffnet erklärt. Wir präsentierten "Franzi von
Almsick" (alias Maik) als Schwimmer(in), unser Eistanzpaar Winkler/Lohse
(alias Petra und Andreas) und die Sumoringer (Peter und Achim), die
ordentlich schwitzen mussten! Zwischendurch gab's immer wieder Dopingproben
von unserer Laborschwester (alias Dörte), die recht freizügig
und unter großem Beifall die Urinproben nahm... Auch ausgewählte
Gäste mussten für "arztliche" Experimente herhalten
(Hi Gerhard!) Abschlussnummer war dann unser Ballet, damit es auch
noch etwas Schönes zu sehen gab. Ob unser(e) Vortänzer(in)
- alias Arne - die Männer- oder Frauenherzen entzücken konnte(?)
- na, das sei mal dahin gestellt.
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Turniersieger wurden die Old Fritz Juniors
Die Siegerehrung betteten wir gleich wieder ins Programm mit ein und
entlüfteten nun auch die Platzierungen. Die Preise gingen diesmal
mit viel Jubel an Osterode - der Leuchtturm für das Schlusslicht
- und an die "Old Fritz Juniors" - der Rettungsring - die
damit ihren Vorjahrstitel erfolgreich verteidigten konnten. Knapp
auf Platz zwei verwiesen wurden unsere "Neulinge", die "Schnüffler",
aus Salzburg. Wieder mal Dritter wurde die Eintracht aus Rostock
– der Platz ist, wie immer, ganz für euch reserviert
;-) Jetzt war auch für uns der letzte Einsatz beendet und wir
konnten endlich aus unseren engen Kostümen heraus - besonders
die Sumoringer waren duschreif! Nach dem offiziellen Teil ging’s
zum gemütlichen über. Die Bühne war nun frei für
alle…
Super Stimmung garniert mit Solo-Einlagen
Ja, und wir konnten noch einiges bewundern. Ob es der Eisbärtanz
von Gerhard ("Schnüffler") war, Arnes Luftgeigentanz
zu "Am-Fenster", die späte Y.M.C.A-Dance-Einlage der
"Netzbären", irgendwelche Polonaisen, etc. Für
unseren DJ war’s wieder Mal ein Selbstläufer. Ebenso stetig
wie das Treiben auf der Tanzfläche war das Treiben an der Theke.
Dort wurden wichtige Dinge geklärt, wie, in welcher Reihenfolge
trinkt sich’s besser: Erst Bier, dann Wein, dann Kräuter,
oder anders herum??? Oder in welcher Flasche ist der "Jägermeister"
(es war in allen Vieren eh Schnüffler-Kräuter – oder
Franzl?). Jedenfalls hinterließ letzterer richtig brennende
Kehlen! Da viele Getränke wieder Hunger machen, wurden zu später
(oder früher?) Stunde immer Mal einzelne Naschkatzen am Fleischbuffet
gesichtet… Bei Superstimmung ging das Treiben noch weit bis
in die Nacht. Erst in den frühen Morgenstunden kehrte Ruhe ein
auf dem Kahn.
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Salzburger in Warnemünde - Matjes alle!
Während am Sonntagvormittag für die meisten die Heimfahrt
anstand, "mussten" (oder durften?) die Schnüffler noch
den Tag bis zu ihrem Nachtzug in Rostock verbringen. Dabei wurden
sie noch von den Turbos Gabi, Achim, Peter und Arne begleitet, die
zusammen mit ihnen den Tag in Warnemünde
verbrachten. Erwähnt sei hier, dass Franz beim zweiten Passieren
des Fischmarktes, dort den Matjes aufkaufte, ihn in Massen aß,
den Rest nach Salzburg schleuste… zum Glück muss das ja
heute nicht mehr verzollt werden ;-)
13. Turnier war ein Riesenspaß!
Damit ging dann das XIII. Rostocker Rettungsringturnier zu Ende. Für
uns war es wieder ein tolles Turnier. Hoffentlich hatten alle solch
einen Spaß dabei! Jedenfalls habt ihr, wie immer, die beste
Stimmung dazu mitgebracht. Und wer bedenken hatte, die „13“
wäre eine Pechzahl – vergesst es! Es war eines der Besten,
wenn nicht sogar das beste Turnier überhaupt. Natürlich
hoffen wir, dass wir uns alle im nächsten Jahr hier wieder sehen
werden, hier in Rostock, an der Warnow, auf der „Likedeeler“!
In diesem Sinne. Bis zum nächsten Mal.
Eure Turbo-Reflexe
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