01.11.2003 - XII. Rostocker Rettungsringturnier

Same procedure as every year. Und doch war es nicht dasselbe, das nun schon XII. Rostocker Rettungsringturnier, dass am 01. November 2003 statt fand. Wie immer fieberten wir einem möglichst unvergesslichen Tag entgegen, an dem wir wieder jede Menge alte Freunde begrüßen sollten, um mit ihnen zu spielen und zu feiern. Im Starterfeld gab es im Vergleich zum Vorjahr nur eine Änderung. Die Lübecker, letztes Jahr Zweiter, sagten diesmal ab. Dafür waren - wenn auch eigentlich nur wegen der Party - die Bremer wieder mit einem, wenn auch kleinem, Team dabei, dass von einigen Turbos unterstützt wurde. Alle Teams werden demnächst nochmal auf der Seite "Mannschaften" vorgestellt.

Ohne die"Likedeeler" geht nichts

Ohne unser Schiff, der "Likedeeler", ist das Turnier kaum vorzustellen. Es ist Herberge für unsere Gäste, unser Partysaal und hier wird uns ein Super-Büffet serviert. Doch dieses Jahr mussten wir froh sein, dass die IGA 2003 in Rostock gerade rechtzeitig zu Ende ging, denn das Schiff lag in deren Ausstellungsgelände. Somit hat sich allerdings das Umfeld sehr verbessert. Wegen des Reformationstags, der in einigen Ländern ja Feiertag ist, ging für die Mannschaften aus Lübben, Rudolstadt und Frankfurt, die am Freitag eher anreisten, das Turnierwochenende bereits bei einer gemeinsamen Kutterfahrt, die Andreas kurzfristig organisierte, und anschließender individueller Kneipentour in Warnemünde los. Zusammen mit den Potsdamern und den Wittenbergern bildeten sie auch die Crew, die ihre Schlafplätze wieder auf der "Likedeeler" bezogen.

Ein bisschen Sport muss sein...

Ab Sonnabend 9 Uhr hieß es dann wieder Bälle kloppen. Erst mal vorne weg: Alle Teams waren wieder pünktlich da, so dass wir rechtzeitig anfangen konnten. Vielen Dank! Im letzten Jahr eher eine Notlösung, fanden wir am System Jeder-gegen-Jeden mit 10 Mannschaften Gefallen und planten gar nicht erst anders, auch wenn es mal wieder ein Konditionsprogramm mit je 9 Spielen pro Team war. Nach etwas Anfangsschwierigkeiten kamen dann auch alle mit dem von Andreas vorbereiteten und zügig ablaufenden Spielplan zu Recht. Den Wegfall eines Endspiels hat wohl ebenfalls keiner vermisst und das Spielen im Fair-Play-Modus (ohne Schiri) funktionierte reibungslos. Zu mindestens kam uns nichts anderes zu Ohren. Gegen jede Mannschaft zu spielen hat ja auch den unschätzbaren Vorteil, so dass man abends an der Theke wenigstens auf keine unbekannten Gesichter trifft...

Das Drum-herum ist auch wichtig

Für unser kleines Hallenbüffet mit Kuchen, Äpfeln, Würstchen, Süßigkeiten, Bier und Selters zeichneten sich unsere Frauen verantwortlich und der Nachwuchs führte die Kasse. Erfreulicherweise stellte uns die Firma "Rostocker Obst GmbH" wieder 10 kg Äpfel kostenlos zur Verfügung, wofür wir uns auf diesem Wege herzlich bedanken möchten. Die angebotenen Würstchen waren allerdings diesmal schneller verputzt als wir erwartet haben. So musste das leckere Abendbüffet dafür herhalten, unsere hungrigen Gäste zu sättigen.

Turniersieger streng geheim

Bis auf zwei Teams war das Feld sehr ausgeglichen, so dass wohl jede Mannschaft ihren Spaß hatte. "Die Rasenden Schnecken" (Titelverteidiger) und die "Old Fritz Juniors" lieferten sich bis zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im direkten Duell gab es nach Sätzen ein Unentschieden (2:2). In den Einzelpunkten waren die Potsdamer besser. Da beide Teams alle weiteren Sätze gewannen, mussten zum Schluss die kleinen Punkte entscheiden. Hier hatten dieses Jahr die "Old Fritz Juniors" gegenüber "Den Rasenden Schnecken" die Nase vorn. Den Turniersieger hielten wir aber streng geheim, um die Spannung bis zum Abend aufrecht zu erhalten. Da auch keine großen Anfragen kamen, denken wir, dass auch keiner ein Problem damit hatte.

Einmarsch des Braten eröffnete Party

Wie immer startete ab 19 Uhr unsere Party auf der "Likedeeler" mit Programmpunkt Nr. 1, dem “Einmarsch des Bratens“. Ist immer wieder ein Erlebnis, wenn ca. 100 hungrige Volleyballer dies mit jubelnden Beifall beklatschen. Ein Lob wieder an die Küche! Es war wie immer - ganz lecker - und das Fischbüffet eine Augenweide! Die Fische waren letztlich mehr geplündert als die Krustenbraten, denn davon blieb noch ein riesiges Stück übrig. Vielleicht sollten wir da im nächsten Jahr beim Fisch etwas aufstocken. So, die feste Grundlage für den Abend war erstmal geschaffen...

Turbos als fellbehangene Wikinger

Jetzt gings an die Kondition. Nach den vielen Spielen zeigten sich jetzt die wahren Steher - die einen auf der Tanzfläche, die anderen an der Theke... Unser Diskjockey konnte es mal wieder - trotz ausdrücklichem Hinweis - nicht lassen, seine eigene Einlage einzuschieben. Doch das tat der guten Stimmung - zum Glück - keinen Abbruch. Und - Konkurrenz zu unserer Wikinger-Nummer war es so und so nicht - oder? Wir selber fieberten natürlich unserem eigens einstudierten kleinen Programm entgegen und interpretierten diesmal als Wikinger verkleidet "Rollo der Wikinger"

und "Renate" von Torfrock. Alles was wie schwitzend unter den Kostümen mitbekamen, war wieder eine tolle Stimmung, bei der unsere vereinzelten Fehltritte wohl kaum auffielen. Aber mal ehrlich: War sie nicht richtig geil unsere Renate? Da muss doch ein jeder Naturbursche drauf abfahren! (Also Ulli, du bist doch die Schönste...). Besonderer Dank gilt dabei Heike, die wieder die Ideen hatte, die Proben leitete und uns die Kostüme besorgte, die ja schon die halber Miete waren...

"And the winner is... Old Fritz Juniors"

Weil es letztes Jahr so gut ankam, integrierten wir die Siegerehrung wieder mit ins Programm. Die Stimmung war eh auf dem Höhepunkt und so wurde der Abend nicht unnötig viel unterbrochen (außer DJ's ungeplante Flugreise-Tombola - aber das treiben wir ihm auch noch aus!). Der Leuchtturm als Trostpreis für die Letztplatzierten ging - ja wie konnte es anders sein – an: "Wir sind nur wegen der Party da" - na klar. Deswegen wart ihr ja auch nur gekommen.
Nett, dass ihr aber auch mitgespielt habt! Nach den weiteren Platzierungen bis zu Platz 3 saßen nun zwei Mannschaften wie auf Kohlen. Wer hatte nun gewonnen? Anscheinend ist es uns wirklich gelungen, das bis zuletzt geheim zu halten. Knapp war es diesmal, doch nur einer konnte letztlich den Ring als Siegerpokal bekommen. Unter großem Jubel ging er erstmals an die "Old Fritz Juniors" aus Potsdam. Herzlichen Glückwunsch! "Die Rasenden Schnecken" aus Wittenberge - nur knapp geschlagen - zeigten sich als faire Verlierer und hatte sicher trotzdem ihren Spaß.

Ausgelassene Stimmung bis in die Nacht

Für uns hieß es dann endlich raus aus dem warmen Fellen. Das war ja auch ’ne echte Schwitztour... Danach spielte sich dann alles weitere zwischen Tanzfläche und Bar ab. Bei Korn, Kümmel, "Gehörnten", Bier, Wein und was weiß nicht noch alles wurden immer wieder vermehrte Zusammenrottungen an der Bar gesichtet. Erstaunlich auch immer wieder, wie viel Energie noch am Abend auf der Tanzfläche vorhanden ist. So endete irgendwann in der Nacht ein, unserer Meinung nach, wieder vollauf gelungener Tag. Es war eine prima Stimmung - und das war auch unser Ziel. Wir blicken wieder gerne auf unser XII. Rettungsringturnier zurück und hoffen, dass es euch auch so ging. So soll es dann auch im nächsten Jahr zum “XIII.“ wieder werden. Danke an alle Teams. Ihr wart wieder Spitze!
Eure Turbo-Reflexe